HörGestalten

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Schauspieler*innen, Vokalist*innen, Interpret*innen. Im Gespräch.

HG | S07 - Josef & Elias

// Corona, Videotelefonie und wie es weitergeht //

In unserer siebten Sonderepisode sprechen Josef und Elias von Zuhause aus via Videotelefonie bei Cremant und Apfel-Orange-Mango-Saft-mit-Schuss über die aktuelle Situation.

Es ist ein kleines Lebenszeichen und zugleich ein Versuchsballon: kann HörGestalten aufgrund der weiterhin bestehenden Kontaktbeschränkung auch in Form von Video-Telefonie Aufzeichnung funktionieren? Ergibt sich dennoch die gewünschte Intimität, stimmt der Vibe, ist die Technik stabil genug? Nach Abschluss der Aufnahme gibt es Unterschiedliches festzustellen: Das Gefühl der Beiden während des Gesprächs war durchaus positiv. Aber nun kennen sich Josef und Elias auch recht gut. Würde das mit einem Gast ähnlich harmonisch funktionieren? Die Klangqualität ist leider echt bescheiden, zugleich gibt es aber wohl - gerade in Zeiten wie diesen - eine breite Akzeptanz für die digitalen Artefakte und das blecherne Scheppern des eingeschränkten Frequenzgangs. Was denkst denn Du?

Die Beiden nutzen jedenfalls diese Episode, um ein erstes Resümee über die Corona Quarantäne zu ziehen; um sich bei den Schauspieler*innen zu bedanken, die sie und Dich 39 Tage mit kleinen Lesungen und Liedern bei Laune gehalten haben und um darüber zu sprechen, wie sie ihrer Arbeit dankenswerterweise weiter nachgehen konnten und sehr wahrscheinlich - toitoitoi - auch weiterhin können (auch reguläre HörGestalten Episoden sollen folgen. Offen ist noch, wie und wann genau). Denn obwohl die Studio-Arbeit nicht “systemrelevant” ist, konnten mit entsprechenden Hygiene Maßnahmen doch die meisten Aufnahmen und Produktionen weiterhin stattfinden. Und so sprechen sie z.B. auch über Elias’ Regie Tätigkeit bei der im letzten Jahr begonnenen “Die drei ??? Hörbuch Klassiker Reihe” mit Gästen wie Bastian Pastewka, Jessica Schwarz oder Anna Thalbach. Aber auch über ein aktuelles Hörspiel Projekt bei dem Josef federführend involviert war und der Titel noch nicht genannt werden darf. Ein paar private Nebensächlichkeiten, sowie ganz egoistische Sorgen bleiben auch nicht unerwähnt.

Aufgenommen wurde das Gespräch im Mai 2020.

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HG | 040 - Gunnar Helm

// Sake, innere Ruhe und Japan //

In unserer vierzigsten Episode spricht Josef mit Gunnar Helm. Gunnar ist Schauspieler und Synchronsprecher – und Japan-Liebhaber. Doch dazu gleich mehr. Vor allem seine Tochter Luise Helm wird dir schon einmal begegnet sein. Gunnar leitet auch ein eigenes kleines Theater – das Theater Helm und ist hin und wieder Dozent für Schauspiel.
Dieses Gespräch haben wir noch weit vor Corona-Zeiten aufgenommen und ist wirklich ein ganz besonderes – sehr ruhig und nachdenklich, ein Hauch melancholisch – und wieder einmal sehr offen, ehrlich und ganzheitlich. Es ist eben wie seine, wie er selbst sagt, mecklenburgische Art.

Wir reden über seinen Weg direkt nach der 10. Klasse an die Rostocker Schauspielschule, über Klarheit und Natürlichkeit im Schauspiel; über die Zeit als Berufspantomime und parallel beginnende Synchronarbeiten; über das besagte “Theater Helm”; über seine Erfahrungen der Nacht des Mauerfalls – und eben viel über Japan.
Und man merkt, wie wohl er sich bei diesem Thema fühlt, wie er regelrecht aufblüht. Also sprechen wir über Sake, über die Kampfkunst Iaidō, die er seit Jahrzehnten ausübt, über seine erschwerten Recherchen in der DDR über dieses Land, über seine erste Japan-Reise. Und darüber, wie ein Bildband diese ganze Leidenschaft überhaupt ausgelöst hat.
Am Ende liest er – natürlich – eine weitestgehende unbekannte Japan-Geschichte über einen Dieb.

Also lehn dich zurück für dieses entschleunigende Gespräch. Viel Spaß und bleibt gesund!

Aufgenommen wurde das Gespräch im September 2019.

Unsere Empfehlungen mit Gunnar Helm:
- Hörspiel: Glashaus (audible)
- Hörspiel: Waringham-Saga – “Isaac & Eleanor” (audible)

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HG | 039 - Elke Appelt

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// Gin Tonic, Schnöselkacke und sprich ma wenn nüscht is hier //

In unserer neununddreißigsten Episode spricht Elias mit Elke Appelt. Elke ist Schauspielerin, Synchron-, Hörbuch- und vor allem auch Sprecherin für Werbung und viele kennen sie wahrscheinlich wirklich als die Stimme aus ihrem Küchen- oder Autoradio, die für Produkte großer Hersteller aus der Lebensmittelindustrie wirbt oder Aktionsangebote des Autohauses oder des Supermarktes um die Ecke anpreist.

Im Synchron spricht sie seit 2008 regelmäßig kleine und mittlere Rollen, wie z.B. in der TV Serie “American Horror Story” die Schauspielerin Naomi Grossman in der Rolle der “Pepper”. Und im Hörbuchbereich interpretiert sie etwa für Audible die “Rügen Krimi” Reihe von Katharina Peters oder Mussos Thriller “Das Mädchen aus Brooklyn”, zusammen mit Richard Barenberg, Tanja Fornaro und Elias Emken. Und 2019 hat sie in dem Computerspiel “Wolfenstein: Youngblood” die Rolle der Abby Walker gesprochen.

Bei einem GinTonic reden die beiden unter anderem über Unterschiede von lokaler, regionaler und bundesweiter Werbung (nebst exklusiver Kostprobe), über ihr Schauspielstudium und wie sie da auch wirklich gedacht hat, dass sie anschließend durch die Kleinstadttheater der Republik tingeln würde, bis sie bei Vorsprechen gemerkt hat, dass sie wohl doch zu sehr Berlinerin ist und die Großstadt braucht; darüber dass sie mit 16 Jahren Marcel Colé in Frankreich kennengelernt hat, der sie Jahre später im Synchron einführt und ihr zum Geburtstag ihren ersten Take schenkt; aber auch über ihren ersten Beruf als Kauffrau für Grundstücks- und Wohnungswirtschaft, wie sie dazu kam und darüber, wie es schon um das Jahr 2000 rum fiese Methoden gab, Menschen aus ihren Wohnungen in Berlin rauszugraulen oder - zukaufen, weil leerstehende Häuser teurer weiter zu verkaufen sind, über ihr Pferd, ihre Liebe zum Reisen, über ihren Umzug nach Barcelona und darüber, warum es ihr letztlich fast egal ist, was und für wen sie spricht, solange das für sie Wichtigste bei der Arbeit stimmt: eine gute produktive Atmosphäre mit netten Kollegen, die Spaß an dem haben, was sie machen. Denn sie hat das.

Und zum Schluß liest Elke noch den Anfang aus Paul Austers “Mr. Vertigo” vor.

Aufgenommen wurde das Gespräch im Februar 2020.

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HG | 038 - Max Felder

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// Edelstoff, sprechende Burgerkrone und im Ausgleich sein //

In unserer achtunddreißigsten Episode spricht Josef mit Max Felder. Max ist u.a. Schauspieler und Synchronsprecher und einer, der Josef auf jeden Fall seit seiner Kindheit begleitet. Die meisten werden ihn kennen als die deutsche Stimme von Rupert Grint – also Ron Weasley in Harry Potter – oder als Taylor Lautner (Jake in den Twilight-Filmen).

Obwohl Max gar keine Schauspielausbildung auf dem Papier hat, spielt und spricht der gebürtige Münchner seit er klein ist sehr erfolgreich. Max erzählt, warum das etwas mit Peter Pan zu tun hat und wie seine Gesangskarriere beim Tölzer Knabenchor ihn sehr früh zu einer schwerwiegenden Entscheidung gezwungen hat. Er war bereits mit 9 Jahren Anton bei Pünktchen und Anton. Mit 10 Jahren die deutsche Stimme von Disneys Tarzan und kurz darauf eben Ron Weasley.
Wir reden in unserem Gespräch darüber, wie es war, einmal mit Kater oder leicht einen Sitzen haben im Studio zu arbeiten, über Beratungsgespräche beim Lattenrostkauf und ob der korrekte Plural eigentlich Lattenröste ist, über seine diversen Reisen, über sein – wie er selbst sagt altherrenmäßig klingendes – Hobby, über drei Herzensprojekte, in denen Max immer sprechen wollte – und in zwei davon auch tatsächlich mitgesprochen hat, über eine sprechende Burgerkrone und über die Balance von Arbeiten und erholen. Und das war längst nicht alles. Außerdem stelle ich ihm Fragen aus einem 10 Jahre alten Interview von ihm. Viel Spaß mit Max Felders Geschichten.

Aufgenommen wurde das Gespräch im Dezember 2019.

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HG | 037 - Traudel Sperber

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// Gin Tonic, Körperlichkeit und Berlin & Hamburg //

In unserer siebenunddreißigsten Episode spricht Josef mit Traudel Sperber. Traudel ist Schauspielerin, Synchron- und Hörspielsprecherin. Einige von euch werden sie schon einmal live erlebt haben – und zwar auf der Drei Fragezeichen Tour “Phonophobia - Sinfonie der Angst”. Da war sie nämlich unter Anderem der Mund. Davon erzählt sie später auch und wie diese Sache mit dem Mund das Team vor technische Probleme gestellt hat.

Das Gespräch mit Traudel war intensiv: Es ging viel über ihren Werdegang, denn der ist ziemlich besonders. Das fängt damit an, dass sie schon sehr zeitig wusste, dass sie Sprecherin werden will. Nicht Schauspielerin – Sprecherin! Deswegen rief ihre Mutter beim NDR an und der verwies an Schauspielschulen, deren Kontakt wiederum Traudels Mutter im Telefonbuch rausgesucht hat. Soweit mitgekommen? Den Rest, soll Traudel gleich selbst erzählen.
Wir reden viel über Hamburg, wo sie herkommt, und Berlin – wohin sie bis heute viel pendelt wegen der Arbeit. Über ihre Leidenschaft in ihrem Beruf, darüber wie sie ihre Arbeit im Synchron versteht und was ihre Lieblingsrolle im Theater war – und warum diese für sie überraschend kam. Am Ende liest sie aus einem ihrer Lieblingsbücher mit einer ganz eigenen schönen Sprache. Also viel Spaß mit Traudel Sperbers Geschichten.

Aufgenommen wurde das Gespräch im Juli 2019.

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HG | 036 - Marcel Collé

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// Bier, ein schlechter Hai-Film und die Zeit als Arschloch-Teenie //
In unserer sechsunddreißigsten Episode spricht Josef mit Marcel Collé. Marcel kennt ihr als Synchronstimme von unter Anderem Ashton Kutcher und Aaron Paul. Aber er hat auch Synchronregie geführt - für diverse Stoffe wie die Serie American Dad oder Filme wie die fantastische Welt von Oz oder Blood Diamond.
Natürlich geht es in unserem Gespräch um seinen Beruf und wie er da schon als 10-jähriger hingekommen ist.
Es wird aber auch sehr schnell persönlich: Es geht um seinen Aufenthalt in Spanien, wo er mit Freunden eine Sprachschule aufmacht, um seine Zeit als – wie er selbst sagt – “Arschlochteenie”, um seine erste Anschaffung von dem Geld, das er als Jugendlicher verdient hat, um ne legendäre Silvesterparty, um Fußball und um Fridays For Future. Und das ist echt nur ein kleiner Einblick in dieses sprudelnde, ehrliche und sehr offene Gespräch, dass von einem Thema zum nächsten fliegt.
Warum Marcel ein Problem mit Fremdschämen hat, warum ein schlechter Hai-Film eine der besten Regiearbeiten für ihn war und welche nicht hochtrabenden Träume er noch hat, das erzählt Marcel einfach selbst. Viel Spaß euch mit Marcel Collés Geschichten.

Aufgenommen wurde das Gespräch im August 2019.

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// Credits //
Produktion: Lauscherlounge
Musik: Valentin Rövenstrunck
Postproduktion: Thilo Masuth

Kleiner Drei (Ankündigung)

Josef Ulbig stellt Euch sein neues Hörspiel ans Herz, das am 18. Oktober bei der Lauscherlounge erscheint: "Kleiner Drei".

Das Hörspiel wagt Neues. Mit einer sehr besonderen, sehr anderen Erzählweise, die uns beginnend am Ende hin zum Anfang trägt. Einer Story, die die Grenzen und Dynamiken einer Freundschaft erforscht. Mit den tollen Schauspieler*innen Max Riemelt, Eva Meckbach und Johannes Klaußner in den Hauptrollen. Und großartiger, elektronischer Musik von Fejká und Acid Pauli, die das Hörspiel mehr als nur begleitet.

Ab 18. Oktober als CD, Download und Stream erhältlich. Im Lauscherlounge-Webshop und überall da, wo es Hörspiele gibt.

HG | 035 - Jens Wawrczeck

// Champagner (pinkfarben), mutig werden und ein kleiner Vogel //

In unserer fünfunddreißigsten Episode spricht Josef mit Jens Wawrczeck. Jens ist Schauspieler, Hörbuchinterpret, Sänger, Synchron- und natürlich Hörspielsprecher. Daher werden ihn auch die meisten kennen. Oder weißt du nicht, wer er ist? Dann lassen wir dich mal mit deinen Fragezeichen zurück.

Jens wurde in Dänemark geboren, aber um zu wissen, woher sein Nachname kommt, musste er nach Prag gehen. Generell ist Jens viel unterwegs. Mal in Hamburg, mal in Paris oder auch in New York, wo er auch überall eine Wohnung hat – sehr sehr kleine, wie er betont.

Jens ist wahnsinnig vielseitig und etwas rastlos: Er spielt Theater, er singt, liest Hörbücher und spielt die unterschiedlichsten Rollen in Hörspielen. Er hat ein eigenes Label “Audoba” – woher der Name kommt, verrät er selbst. Dort veröffentlicht er Hörbücher von vergessenen Autoren und Autorinnen und verleiht ihren Stoffen wieder eine Stimme und verbindet es mit seiner großen Leidenschaft – dem Singen.
Eine kleine Tür hat Jens also immer offen, durch die er sich zurückziehen kann. Umso schöner, dass er bei uns ist und so viel von sich erzählt.

Bei einem Champagner reden Jens und Josef über dieses Getränk als Lebenseinstellung; Assam Tee mit Milch und Pyjamas; über die Serie “Hitch und ich”; über 18 Stunden auf 1,5 zu kürzen; über seine Hörbuchvorbereitungen und 60 Seiten am Tag; über den Wunsch Opern zu singen; über ein eigenes Hörspiel; über Autogramme und einen mutigen Jungen; über Phonetikunterricht bis zu einem hochdeutschen “Guten Tag”; über seine Schauspielausbildung in New York; über seinen Nachnamen; über minimalistische Arbeitsform; über sein Label Audoba; übers Leben ausmisten; natürlich auch etwas über Die Drei ???; über die Möglichkeit bei einem Open Mic sich essen und Geld zu verdienen; über Führerscheine und über seine Bescheidenheit, seinen Perfektionismus, eine gewisse Unordnung im Kopf, seinen Fleiß und seinen Wunsch, mutiger zu werden.

Und zum Schluss liest Jens uns noch ein kurzes aber bewegendes Gedicht vor: “Das Buch des Lebens”.

Aufgenommen wurde das Gespräch im März 2019.

Unsere Empfehlungen mit Jens Wawrczeck:
Hörbuch: “Rebecca” von Daphne du Maurier – Edition Audoba
Hörbuch & Gesang: “Der Mieter” von Roland Topor – Edition Audoba
Hörspiel: “Kill Shakespeare” – audible (Regie: Kai Schwind)
Hörspiel: “Die Tore der Welt” von Ken Follett – WDR, Der Hörverlag (Regie: Martin Zylka)
Hörspiel: “Der Prinzessin” von Ivar Leon Menger – Lauscherlounge
Hörspiel: “Der goldene Kompass” von Philip Pullmann – NDRinfo, Silberfisch
und so vieles mehr...

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HG | 034 - Nina Reithmeier

// Aperol Spritz, Aufwachsen, wo andere Urlaub machen und von einem Ding ins nächste stolpern //

In unserer vierunddreißigsten Episode spricht Elias mit Nina Reithmeier. Nina ist Schauspielerin, Hörbuch- und Hörspielsprecherin. Aufgewachsen, wo andere Urlaub machen - nämlich im Allgäu - probiert sich Nina schon früh in einer Theaterschule aus. Auch wenn sie anfangs ein schüchternes Kind mit leiser Stimme ist und sich zwischenzeitlich mehr fürs Voltigieren begeistert, führt sie ihr Weg nach dem Abitur, einem kurzen Ausflug in die Fernsehredaktion und Kameraassistenz und einem angefangenen Studium der Kommunikationswissenschaften doch mit Schauspiel und Gesang auf die Bühne.

Nachdem sie in München eher zufällig in ein Casting für die Pseudo-Doku “Die Abschlussklasse” stolpert, bekam sie auf Anhieb die Rolle der “Jutta”, die sie daraufhin für 2 Jahre und 350 Episoden verkörpert. Dann kündigt sie und steckt ihr dort verdientes Geld in ihre Ausbildung an der Schauspielschule Charlottenburg, die sie 2008 erfolgreich abschließt. Sie bekommt ein Engagement an der Neuköllner Oper. Nahtlos überzeugt sie bei einem Vorsprechen das Grips Theater, zu dessen festem Ensemble sie jetzt seit 10 Jahren gehört.
2013 befindet das Stadtmagazin Zitty Nina sei "eine der 10 aufregendsten jungen Schauspielerinnen Berlins".

Bei einem Aperol Spritz reden Nina und Elias über ihr jüngst aufgenommenes Hörbuch “Splitterfasernackt” - die Autobiografie von Lilly Lindner und warum sie das unbedingt mit einer Frau in der Regie lesen wollte. Über ihren Weg vom Allgäu - via ein Jahr Schüleraustausch in den USA - bis ans Grips Theater nach Berlin. Über dort laufende Produktionen - das Ensemble wuppt jedes Jahr 4 Premieren und 300 Vorstellungen (!), über ihre Mutterzeit, die sie nutzte, um sich in der Flüchtlingshilfe zu engagieren, darüber dass Nina es mag sich auftuende Lücken zu stopfen, über das Räuspern, über ihre musikalische Ausbildung, über das Alpenpanorama und so viel mehr...

Und zum Schluss liest Nina uns noch prima vista etwas aus dem Buch “Tender Bar” von J. R. Moehringer vor.

Aufgenommen wurde das Gespräch im März 2019.

Unsere Empfehlungen mit Nina Reithmeier:
- Das Hörbuch “Splitterfasernackt” von Lilly Lindner
- Ein Besuch im Grips Theater - z.B. die Familienkomödie “Laura war hier”

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HG | S06 - Jörg Klinkenberg (Geräuschemachen)

// Ingwerwasser, Foletten und Sellerie-Knochenbrüche //

In unserer sechsten Sonderepisode redet Josef mit Jörg Klinkenberg. Jörg ist seit über 30 Jahren Foleyartist. Ein wie bitte? Ein Foleyartist. Also ein Geräuschemacher. Wo diese Bezeichnung herkommt, verrät er gleich selbst. Jörg hat schon unzählige Filme vertont – allein imdb listet über 240 Filme und Serien; doch da fehlt noch einiges. So stammen die Geräusche für zum Beispiel “Das Schweigen der Lämmer”, diverser Tatorte oder Eventfernsehfilme wie “Unsere Mütter, unsere Väter” von Jörgs wunderbar schön klingendem Sammelsurium, von dem er uns auch etwas mitgebracht hat. Aber auch Serien wie “4Blocks”, “Deutschland 83” und “Deutschland 86” oder “Bad Banks” sind erst mit seinen Geräuschen so fesselnd und spannend.

Wie Jörg als Beamter bei der Polizei angefangen hat, diverse Fächer studiert hat, sein Bruder, der ebenfalls Geräuschemacher ist, ihn erst zu diesem Beruf brachte und was Feuerwerke, Konzerte und Kampfsport mit seinem Leben zu tun haben, das soll er einfach selbst erzählen.

Jörg wird übrigens wieder bei der nächsten “Die Drei Fragezeichen”-Tour “... und der dunkle Taipan” dabei sein. Bis dahin könnt ihr ja die Geräusche nachmachen, die er Josef am Ende zeigt und erklärt.

Bei einem Ingwerwasser reden Josef und Jörg über alle bereits genannten Stationen seines Lebens; über Entscheidungen gegen Sicherheit; über das Verhältnis mit seinen Bruder zu arbeiten; über die Kreativität neue Geräusche zu (er)finden; über Flohmarktbesuche der etwas anderen Art; über durchgelaufene Schuhe und schockierte Schuhmacher; über die Zukunft der Foleymacher und woher der Begriff Foley überhaupt kommt; über Konzertbesuche; über Kampfsport und natürlich zeigt Jörg einige seiner Tricks.

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